Saison 2016/2017 Aufsteiger Herren Kreisklasse C-Nord 4er

Den Aufstieg in die Kreisklasse B machten die Herren III des TSV Höfingen bereits vor dem letzten Spieltag fest, mit nur einer Niederlage aus dreizehn Partien lösten die Mannen um Kapitän Alexander Sattler frühzeitig das Ticket für die nächsthöhere Klasse auf Bezirksebene. Ob dieses Ticket dann auch eingelöst wird, werden die nächsten Wochen zeigen.

„Wir waren ja sportlich nicht abgestiegen“, sagt Alexander Sattler und erinnert sich an die Vorsaison 2015/2016, in der man als Tabellensiebter durchaus in der B-Klasse hätte weiterspielen können. Doch die dünne Personaldecke zwang das Team, einen Rückzieher zu machen und in die Kreisklasse C zurückzukehren, in der mit Viererteams gespielt wird. „Wir hatten schlichtweg keine sechs Spieler zur Verfügung, um konstant in der bisherigen Liga mitzuspielen“, sagt Sattler. Getreu dem Motto „lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“ absolvierten die Stammspieler Ulrich Wolf, Philipp Kocher, Reiner Weidle und Alexander Sattler eine durchweg positive Spielzeit in der Sicherheitsliga, lediglich beim Meister SV Gebersheim II unterlag man in der Rückrunde knapp mit 4:7. Die Erfahrung aus früheren Jahren, in denen man bereits höherklassig spielte, gab nach Aussage des Spielführers den Ausschlag für das Erringen der Vizemeisterschaft. „Gewollt war der Aufstieg schon, aber fest eingeplant natürlich nicht“, so Alexander Sattler, der genauso wie Philipp Kocher aus der Höfinger Jugend stammt. Um den Aufstieg wahrzunehmen, benötigt das Team noch zwei weitere Stammspieler. Unter anderem durch die kommende Konstellation bei den beiden weiteren Höfinger Männerteams wird sich zeigen, ob mit einer Erweiterung des Personals zu rechnen ist und ob man wieder das Abenteuer Kreisklasse B angehen kann. Das spielerische Potenzial bei den aktuellen Spielern wäre durchaus vorhanden.

v.l.n.r.: Reiner Weidle, Ulrich Wolf, Philipp Kocher, Alexander Sattler

Saison 2016/2017 Aufsteiger Herren Kreisliga

Die erste Mannschaft der SpVgg Warmbronn will es im Bezirksoberhaus noch einmal versuchen. Nach einem einjährigen Intermezzo in der Kreisliga stieg das Team um Kapitän Axel Möllmann nun als Vizemeister wieder in die Bezirksklasse auf. Dabei sah es lange Zeit gar nicht danach aus.

Nach Abschluss der Vorrunde hatte im Warmbronner Lager noch kaum ein Spieler einen Gedanken daran verschwendet, die direkte Rückkehr in die Bezirksklasse zu realisieren. Mit drei Niederlagen und Rang vier gehörte man in der Kreisliga allenfalls zu den aussichtsreichen Verfolgern, hinter Herbstmeister TTV Gärtringen III und dem TSV Grafenau klaffte schon eine kleine Lücke.

Doch in der Rückrunde lief es wie am Schnürchen, vor dem letzten Spieltag setzte es lediglich eine weitere Niederlage (5:9 gegen Grafenau), ansonsten punktete man eifrig. Was unter anderem auch an Matthiass Dimmroth und Andrej Zagudajev lag. Die beiden Punktegaranten, die bereits in der Vorrunde ihre Stärken aufblitzen liessen, avancierten auch diesmal zu den Ligabesten am vorderen und mittleren Paarkreuz. Da sich auch die Teamkollegen Fabian Wolf, Axel Möllmann, Mark Grunder, Justus Möllmann und Wolfgang Stern solide Bilanzen erspielten, die in der zweiten Saisonhälfte beinahe durchgehend zu Erfolgsergebnissen reichten, kehrt das Team verdientermaßen in die Bezirksklasse zurück. Zumal die Konkurrenz auch nicht durch Kontinuität glänzte und in der Rückrunde die Mannschaften aus Gärtringen und Höfingen noch überflügelt werden konnten.

Nochmal so deutlich wie in der Saison 2014/2015 wollen sich die Warmbronner im Oberhaus des Bezirks nicht distanzieren lassen. Damals verabschiedete man sich mit zehn Punkten Rückstand auf das rettende Ufer von der Konkurrenz. Nunmehr soll mit einem gefestigten Team das Projekt Klassenerhalt angegangen werden.

hinten v.l.n.r.: Wolfgang Stern, Andrej Zagudajev, Matthias Dimmroth

vorne v.l.n.r.: Fabian Wolf, Justus Möllmann, Axel Möllmann 

Saison 2016/2017 Meister Damen Landesliga

Die Meisterschaft in der Landesliga hatten die Damen III des VfL Sindelfingen wahrlich nicht von Anfang an auf der Rechnung. Doch als das Team um Spielführerin Bettina Haboic als Tabellenführer in die Winterpause ging, erwachte bei den Spielerinnen der Ehrgeiz. Mit sechs Siegen in Serie und einem Unentschieden zum Saisonabschluss sicherte sich die VfL-Dritte mit zwei Zählern Vorsprung den Titel, verbunden mit dem Aufstieg in die Verbandsklasse.

Schon seit vielen Jahren spielt das Sindelfinger Team in kaum veränderter Aufstellung zusammen. So waren beispielsweise Bettina Haboic, Bettina Gaa und Sandra Stillbauer bereits in der Saison 2006/2007 mit an Bord, als man mit der damaligen zweiten Mannschaft den Bezirksliga-Titel einfuhr. Seitdem hat sich viel verändert – Aufstiege, Abstiege, nur das Personal blieb beinahe unverändert. Deutliches Indiz für eine homogene Mannschaft, die mit viel Spaß und Eifer bei der Sache ist. Genauso sieht das auch Kapitän Bettina Haboic. „Im Prinzip handelt es sich hier um ein erfolgreiches Gemeinschaftsprojekt, bestehend aus acht Personen, die allesamt ihren Anteil am Erfolg hatten. Eben eine tolle Teamarbeit. Und außerdem stimmt die Chemie bei uns.“ Keinen Hehl macht Haboic aus der Tatsache, dass in den entscheidenden Phasen auch auf die vereinseigene Unterstützung gezählt werden konnte. „Natürlich war es super, dass uns Olivia Pfadenhauer unterstützte und beim entscheidenden Rückrundenspiel in Mühringen auch Uschi Kohn mit von der Partie war“, plaudert die Spielführerin aus dem Nähkästchen. 

Alle meisterlichen Damen spielen bereits seit vielen Jahren beim VfL, die meisten kennen sich bereits aus gemeinsamen Jugendjahren. Einzige Späteinsteigerin ist Le Ai Trinh Tran, die erst vor wenigen Jahren mit dem Tischtennissport begonnen hat, sich aber laut Bettina Haboic „im vergangenen Jahr super entwickelt hat.“ Wie es sich für einen Meister gehört, glänzten alle Spielerinnen mit positiven Einzelbilanzen: Bettina Gaa schloss mit einer 19:5-Bilanz als zweitbeste Spielerin der Liga ab, Olivia Pfadenhauer (12:1) ist ebenfalls eine Topspielerin der Landesliga. Auch die Quoten von Sarah Zeitter (15:5), Bettina Haboic (11:4) und Christiane Erbacher (8:4) können sich sehen lassen. Auch die Bilanz im Doppel (18:6) ist eines Titelträgers würdig.  

Im Sindelfinger Lager freut man sich nun auf die Rückkehr in die Verbandsklasse, der man schon einige Jahre zuvor, dabei zuletzt in der Saison 2014/2015, angehörte. „Derzeit können wir noch nicht planen, da wir natürlich auch immer von der Konstellation der beiden oberen Mannschaften abhängig sind“, sagt Bettina Haboic, „wir lassen das alles auf uns zukommen. Aber natürlich wäre es schön, wenn wir am Ende den Klassenerhalt in der Tasche hätten.“

v.l.n.r.: Bettina Haboic (Kapitän), Bettina Gaa, Le Ai Trinh Tran, Christiane Erbacher, Uschi Kohn, Sandra Stillbauer

Saison 2016/2017 Meister Herren Kreisliga

Lediglich der siebte Platz sprang in der Vorsaison bei den Grafenauer Tischtennisspielern in der Kreisliga heraus. In unveränderter Aufstellung sah es in der nunmehr abgeschlossenen Spielzeit 2016/2017 deutlich besser aus: Mit nur einer Niederlage aus achtzehn Partien sicherte sich der TSV – passend dazu im Jubiläumsjahr – die Meisterschaft, verbunden mit dem Aufstieg in die Bezirksklasse, die zukünftig in die Bezirksliga umbenannt wird.

„Mit dem Gewinn der Meisterschaft haben wir wirklich nicht gerechnet, eher war der Klassenerhalt unser Ziel“, erinnert sich Kapitän Michael Widmaier an die Ausgangslage. „Da wir mit derselben oder ähnlicher Aufstellung in den letzten drei Jahren stets gegen den Abstieg gespielt haben, konnte man von diesem Erfolg wahrlich nicht ausgehen.“ Doch es kam alles anders. Nach einem guten, aber nicht überragenden Saisonstart mit 8:4 Zählern lief die Grafenauer Maschinerie mehr und mehr auf Hochtouren, im weiteren Verlauf wurde nur noch ein einziger Zähler (8:8 gegen Höfingen) abgegeben und dies, nachdem die Meisterschaft bereits unter Dach und Fach gebracht wurde. Widmaier: „Wir sind in einen guten Lauf gekommen, konnten viele knappe Spiele für uns entscheiden.“ Mit ausschlaggebend war für den Teamkapitän, dass sich gerade die jungen Spieler zuletzt steigern konnten. „Jan-Philipp Nuber spielte in seiner ersten Saison in der ersten Mannschaft am hinteren Paarkreuz genial, zudem erspielte sich Jan Heinzelmann in der Mitte mit 12:1 die beste Bilanz in der Liga. Ich finde es faszinierend, welche Ruhe er ausstrahlt“, findet Michael Widmaier lobende Worte. Neben den Youngsters, zu denen auch Andreas Zierer und Niklas Spinner gehören, überzeugten auch die Routiniers. Bezirksmeister Ralf Michaelis, der 1996 von Magstadt nach Grafenau wechselte, gehörte in Vor- und Rückrunde zu den Topspielern der Liga, auch Triantafilos „Laki“ Papadopoulos ergatterte an der hinteren Position eine hochpositive Quote. Personelle Veränderungen sind aktuell nicht geplant, mit dem bestehenden Kader will man im Bezirksoberhaus (neue Bezirksliga) das Projekt Klassenerhalt angehen. Einzige Ausnahme: Die neue Wettspielordnung erlaubt zukünftig – bis hoch zur Verbandsklasse - auch den Einsatz von Damen in Herrenteams. Mit Rückkehrerin Martina Voges (wechselt vom TTV Gärtringen zurück nach Grafenau) hätte man hier eine weitere Option.

Grund zum Feiern haben die Grafenauer nicht nur wegen des Titelgewinns in der Kreisliga. Die Abteilung des TSV feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Die Jubiläums-Festlichkeiten finden am kommenden Samstag statt, zudem wird ein Zweiermannschaftsturnier für befreundete Vereine ausgetragen (Beginn 13 Uhr, Wiesengrundhalle).

hinten v.l.n.r.: Triantafilos Papadopoulos, Michael Widmaier, Ralf Michaelis

vorne v.l.n.r.: Jan Heinzelmann, Jan-Philipp Nuber, Andreas Zierer

nicht auf dem Foto: Niklas Spinner

Saison 2016/2017 Meister Herren Kreisklasse A-Süd

Die Rutesheimer Männerteams erfuhren in der nunmehr abgeschlossenen Saison eine Art Runderneuerung. Bedingt durch die Auflösung der Weissacher Tischtennisabteilung schlossen sich einige Weissacher Ehemalige der SKV Rutesheim an und sorgten entsprechend für Erfolgserlebnisse im neuen Umfeld. So landeten alle fünf Rutesheimer Teams am Ende auf vorderen Plätzen – und den Männern I und III gelang sogar der Aufstieg.

Des einen Freud ist des anderen Leid - dieser Spruch trifft in besonderem Maße auch auf den TSV Weissach zu, der im vergangenen Jahr die Reissleine zog und zum Saisonende den Spielbetrieb einstellte. Zahlreiche Spieler wechselten dann in die benachbarten Nachbarvereine nach Rutesheim und Gebersheim. Die daraus resultierenden Personalveränderungen kamen der SKV Rutesheim, deren erste Mannschaft knapp den Aufstieg in die Kreisliga verfehlte, nicht ungelegen. „Nachdem wir letztes Jahr knapp in der Relegation gescheitert waren und uns mit vier Spielern aus Weissach verstärken konnten, war der Aufstieg quasi Pflicht“, macht Kapitän Christian Choffat keinen Hehl aus den gesetzten Zielen. Mit einer ausgeglichen stark besetzten Mannschaft, die bei Engpässen zudem auf gute Ersatzspieler zurückgreifen konnte, marschierte die Rutesheimer Erste dann in beeindruckender Manier durch die Kreisklasse A, optimale achtzehn Mal ging das Team als Sieger aus der Halle. Das knappste Ergebnis war dabei ein 9:5 gegen den FSV Deufringen II, zudem kamen bei den 9:4-Siegen gegen den späteren Zweiten TTG Leonberg/Eltingen IV  zuweilen noch Spannungsmomente auf. Christian Choffat: „Wir wollen nun mit dem vorhandenen Personal zeigen, dass wir das Potenzial haben, uns in der höheren Liga zu etablieren.“ Diese Liga wäre eigentlich die Kreisliga, wird allerdings durch das Einschieben der neuen Landesklasse demnächst in Bezirksklasse umbenannt. Für die Rutesheimer Erste absolvierten in dieser Saison drei und mehr Spiele: Adrian Schwake, Hans-Jürgen Jürgensen, Christian Choffat, Thomas Wagenblast, Markus Hoffmann, Herbert Ott, Jakob Schwarz, Achim Hocker, Thorben Schwake und Dieter Sauter.

hnten v.l.n.r.: Hans-Jürgen Jürgensen, Markus Hoffmann, Thomas Wagenblast, Herbert Ott
vorne v.l.n.r.: Jakob Schwarz, Christian Choffat, Thorben Schwake, Adrian Schwake

Saison 2016/2017 Aufsteiger Herren Kreisklasse B-Nord

Die Rutesheimer Männerteams erfuhren in der nunmehr abgeschlossenen Saison eine Art Runderneuerung. Bedingt durch die Auflösung der Weissacher Tischtennisabteilung schlossen sich einige Weissacher Ehemalige der SKV Rutesheim an und sorgten entsprechend für Erfolgserlebnisse im neuen Umfeld. So landeten alle fünf Rutesheimer Teams am Ende auf vorderen Plätzen – und den Männern I und III gelang sogar der Aufstieg.

„Vorne mitspielen“ lautete die Devise bei der Rutesheimer Dritten in der Nordgruppe der Kreisklasse B. „Als wir uns dann mit 13:3 Punkten zur Winterpause in der Spitzengruppe positioniert hatten, wurde das Ziel umformuliert“, erinnert sich Bernd Bartos, der mit seinen Mannen fortan den Aufstieg im Visier hatte. Als man sich im Februar im Spitzenspiel gegen Herbstmeister SpVgg Weil der Stadt (wie in der Vorrunde) mit einem 8:8 zufrieden geben musste, ging man im Rutesheimer Lager eigentlich davon aus, auf Schützenhilfe angewiesen zu sein, um den Aufstieg zu realisieren. Doch mit einem in der Höhe unerwarteten 9:1-Erfolg über die TTG Leonberg/Eltingen V und weiteren Kantersiegen sicherte sich die SKV-Dritte doch noch den aufstiegsberechtigen, zweiten Platz. „Ein besonderer Dank gilt Neuzugang Thorben Schwake sowie unserem Urgestein Dieter Sauter, die in der Rückrunde für den krankheitsbedingt ausgefallenen Dieter Prosenbauer einsprangen“, findet Bernd Bartos lobende Worte. Auf Grund der Verletztenmisere hatte es Kapitän Christian Ebenau nicht immer leicht, eine schlagkräftige Mannschaft aufzubieten. Beim Bezirkspokal-Final Four am 20. Mai dürfte dies weniger ein Problem darstellen, da dort bekanntlich nur mit drei Spielern angetreten werden muss. Für die SKV Rutesheim III spielten in dieser Saison (drei und mehr Partien): Thorben Schwake, Bernd Bartos, Dieter Prosenbauer, Dieter Sauter, Dieter Henle, Christian Ebenau, Manuel Hammer, Daniel Rösinger, Jürgen Bayer und Markus Woelcke.

v.l.n.r.: Bernd Bartos, Daniel Rösinger, Dieter Prosenbauer, Dieter Henle, Christian Ebenau, Manuel Hammer

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Heute ist Mittwoch, 18. Februar 2026

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