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Bericht 2er-Mannschaftsturnier Weil der Stadt 10./11. Januar 2026

Die größten Bedenken vor dem traditionellen Zweier-Mannschaftsturnier der Weil der Städter Tischtennisabteilung galten im Vorfeld dem Wetter. „Die Vorhersage war ja alles andere als berauschend, so dass wir die eine oder andere verkehrsbedingte Absage befürchteten“, sagte Abteilungsleiter Thomas Verleih. Doch die Sorgen waren unberechtigt: Mit 130 teilnehmenden Mannschaften zeigten sich die Weil der Städter Organisatoren durchaus zufrieden, auch wenn man sich dabei nicht in rekordverdächtigen Sphären bewegte. „Es ist auch nicht unser Ziel, bei schon mal dagewesenen 200 Mannschaften unsere Kapazitäten überzustrapazieren“, so Verleih weiter.

Dass sich das Turnier längst weit über Bezirksgrenzen hinaus einen Namen gemacht hat, beweisen die Zahlen: Die 130 Mannschaften, die die Gelegenheit zur Vorbereitung auf die bald beginnende Rückrunde im Punktspielbetrieb nutzten, kamen aus 74 Vereinen und 22 Bezirken. Die weiteste Anreise hatten Teilnehmer aus Ebern (nördlich von Bamberg gelegen), Versbach bei Würzburg, aus dem südbadischen Nonnenweier und aus Konstanz. Gewohnt problemlos verliefen die beiden Wettkampftage unter der Leitung von Turnierorganisator Dominik Verleih. Weiterhin ein Thema ist die im letzten Jahr verpflichtend eingeführte Turnierlizenz – zumindest indirekt. „Mit einer Ausnahme gab es keine Probleme im Anmeldeprozess, allerdings lässt sich schwer einschätzen, wie viele Spieler sich aus Protest gegen die Lizenz gar nicht erst angemeldet haben“, sagt Thomas Verleih, der dazu eine klare Meinung hat: „Je schneller die Turnierlizenz wieder abgeschafft wird, umso besser.“

Ohne eine wirkliche „Überflieger“-Mannschaft entpuppte sich die mit 26 Mannschaften besetzte, zudem überdurchschnittlich starke Königsklasse der Erwachsenen S/A als äußerst spannende Konkurrenz. Am Ende setzten sich Michael Pfeiffer von Oberligist TTC Odenheim und Noah Tanriver (VSV Büchig) durch, die zuvor im Halbfinale gegen die topgesetzte Böblinger Verbandsoberliga-Paarung Luis Hornstein/Andrew Schönhaar mit 2:1 die Oberhand behielten. Die Hemminger Verbandsligaspieler Fabian Haid/Moritz Provoznik wurden dann im Endspiel von den Kraichgauern mit 2:1 bezwungen.

In der Erwachsenen-B-Klasse marschierte die favorisierte Gärtringer-Salzstettener Kombination Damir Stefanac/Michael Kugler schnurstracks durch die Vorrunde, auch in den beiden darauffolgenden KO-Runden wurden sichere 2:0-Siege (ohne Entscheidung im Schlussdoppel) eingefahren. Im Endspiel mussten sich die beiden dann allerdings gegen Lokalmatador Thomas Laufer (SpVgg Weil der Stadt) und seinen Partner Jan Bothmann (SKG Gablenberg) mehr strecken, ehe der 2:1-Gesamterfolg und damit der Turniersieg feststand. „Das Endspiel hätte auch an den Gegner gehen können, aber wir bewiesen den längeren Atem“, sagte Damir Stefanac vom Landesklasse-Team des TTV Gärtringen.

In der C-Klasse standen sich im Endspiel die beiden Topfavoriten gegenüber. Tobias Conzelmann und Santino Sananiello von der Sportvereinigung Feuerbach bezwangen Pradeep Ramakrishna (SV Leonberg/Eltingen) und Huy Le Dac (TSV Georgii Allianz) mit 2:1. Die D-Klasse wurde am Ende von zwei Youngster-Teams dominiert, ganz oben auf das Siegerpodest schafften es Arin Singroha und Jakov Stojanoski vom VfL Sindelfingen. In den Jugendwettbewerben gab es für die beiden Bezirke Böblingen und Schwarzwald, die rechtlich seit Jahresbeginn gemeinsam Sache machen, Grund zum Jubel. Den A-Wettbewerb der Jugend 19 gewann die Calmbacher-Althengstetter Kombination Luis Baumann und Basti Albers, in der Jugend B waren die Leonberg-Eltinger Jannik Grözinger/Jonas Löser obenauf.

Datum

Heute ist Mittwoch, 18. Februar 2026

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