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Bericht zum außerordentlichen Bezirkstag am 18.01.2018

Sieben Monate sind seit dem letzten ordentlichen Bezirkstag vergangen. Seitdem war der Tischtennisbezirk zwar mit seinem Bezirksausschuss und den dazugehörigen Ressorts weiter aktiv, doch es fehlte der Vorsitzende. Beim zweiten außerordentlichen Bezirkstag wurden alle Unklarheiten beseitigt. Mit dem 33-jährigen Rohrauer Andreas Kopp an vorderster Stelle geht der Bezirk in die Zukunft.

Und mehr noch: Neben dem Amt des Bezirksvorsitzenden konnte mit dem bisherigen Amtsinhaber Günter Hauser (jetzt TTC Ergenzingen) auch die Stellvertreterposition besetzt werden, zudem steht Leon Diehl vom SV Leonberg/Eltingen als neuer Ressortleiter Mannschaftssport parat. Letzteres war die Voraussetzung, dass der bisherige Ressortleiter Andreas Kopp für den Bezirksvorsitz kandidieren konnte. Alle genannten Funktionäre wurden beim zweiten außerordentlichen Bezirkstag in Deufringen einstimmig in ihre Ämter gewählt. Was angesichts der zähen Suche in den letzten Monaten keinen der Anwesenden überraschte. Im Gegenteil: Die Erleichterung ob der erfolgreichen Ämterbesetzung stand den Vereinsvertretern und weiteren Bezirksfunktionären ins Gesicht geschrieben. Auch der Böblinger Frank Tartsch, der als Ehrenpräsident des Verbands die nächsthöhere Organisation vertrat, sprach nach der Wahl von einer „tollen Lösung, die sich nun entwickelt hat“. Tartsch gab zu, dass er vor einigen Wochen doch noch recht skeptisch war, was die ehrenamtlichen Erfolgsaussichten im hiesigen Bezirk angeht.

Das erste Licht am Ende des Tunnels war bei der ersten außerordentlichen Sitzung erkennbar, als sich nach der Darstellung der möglichen Konsequenzen bis hin zur Zwangsverwaltung durch die Verbandsgeschäftsstelle herauskristallisierte, dass Andreas Kopp durchaus interessiert wäre, das Amt des Bezirksvorsitzenden zu bekleiden. Dies jedoch unter der Voraussetzung, dass es einen Nachfolger für seine ebenfalls zeitaufwändige Funktion als Ressortleiter Mannschaftssport geben würde. Hier eine Person zu finden, stellte sich dann als nächste große Herausforderung, sowohl für Andreas Kopp als auch für weitere Mitglieder des Bezirksausschusses, dar. „Dass wir dann an Leon Diehl geraten sind, war im Prinzip reiner Zufall“, sagte der Deufringer Jürgen Kersten, der sich angesichts der misslichen Bezirkssituation vor wenigen Wochen in einem Telefonat mit der Verbandsgeschäftsstelle über weitere mögliche Schritte erkundigte. Und im Gespräch mit Geschäftsführer Thomas Walter auf Leon Diehl stieß. Der 19-jährige absolviert derzeit sein Freiwilliges Soziales Jahr in der Geschäftsstelle und ist dabei auch als Jugendtrainer für seinen Heimatverein SV Leonberg/Eltingen sowie den TTV Gärtringen aktiv. „Die erste Kontaktaufnahme mit Leon war dann durchweg positiv und nach kurzer Überlegungszeit erklärte er sich bereit, für das Amt zu kandidieren“, erinnerte sich Jürgen Kersten. Und Andreas Kopp fügte hinzu: „Die Arbeit als FSJ’ler stellt eine gute Grundvoraussetzung für die kommende ehrenamtliche Arbeit im Bezirk dar. Ich bin wirklich froh, dass wir Leon gefunden haben und bin voller Hoffnung, dass wir im Gesamten eine gute Lösung gefunden haben.“ Leon Diehl zeigt sich somit nun für die Einteilung der Spielklassen und für ein geordnetes Punktspielgeschehen verantwortlich. 

Die positiven Nachrichten nahmen bei der Sitzung, die in Rekordzeit von 25 Minuten über die Bühne ging, kein Ende. Im Vorfeld wurde auch festgezurrt, dass der bis Sommer letzten Jahres aktive Bezirksvorsitzende Günter Hauser in Stellvertreterfunktion zur Verfügung steht und somit den Bezirksausschuss komplettiert. Mit dem 33-jährigen Andreas Kopp an hauptverantwortlicher Stelle und vor allem mit dem 19-jährigen Leon Diehl erfährt das Gremium nicht nur frischen Wind, sondern auch eine bei allen gern gesehene Verjüngung des Teams.


 

 

Abseits der Neuwahlen wurden noch diverse Informationen unter die Leute gebracht. Jürgen Kersten verwies auf den Mädchen-Spieltag am 3. Februar in Steinenbronn, an dem zahlreiche Mädchenteams ihre Punktspiele gemeinsam ausführen. Jürgen Nüssle (TSV Kuppingen) wies auf die Bezirksrangliste der Erwachsenen hin, die am 4. Februar in Herrenberg zur Austragung kommt und erstmals nach dem Schweizer System gespielt wird. Der neue Bezirkschef Andreas Kopp appellierte an die Vereine, die Zulassungsliste des Internationalen Tischtennisverbands genauer unter die Lupe zu nehmen. „Bei etwa der Hälfte aller Zelluloidbälle läuft nach dieser Saison die Zulassung aus. Da Zelluloidbälle auch im Handel immer schwieriger zu bekommen sind, müssen manche Vereine eventuell früher auf Plastik umstellen.“ Beim Bezirkstag stellte sich heraus, dass etwa die Hälfte aller Vereine noch mit herkömmlichen Zelluloidbällen spielt. Spätestens ab 1. Juli 2019 wird in Deutschland nur noch mit Plastikbällen gespielt.

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